Das Zeltlager fand dieses Jahr vom 4. bis 7. September 2025 auf dem Sportgelände in Unterschmeien statt. Am Donnerstag war es endliche soweit – das Zeltlager begann! Nach dem alle 18 Kinder eingetrudelt waren, wurden die Eltern schnell verabschiedet. Wir starteten mit Kennenlernspielen, damit sich alle Teilnehmer schnell vertraut machten. Das Wetter hielt leider nicht und es begann zu regnen und gewittern. Zum Glück konnten wir in der Hütte unsere Spiele weiter spielen. Nachdem Abendessen gestalteten wir gemeinsam ein buntes Banner für unser Lager. Den Abend verbrachten wir mit verschiedenen Spielen und Bastelaktionen. Aufgrund des Gewitters konnten wir nicht in unseren Zelten schlafen, daher ging es für uns zum Schlafen in die Halle nach Oberschmeien.

Am Freitagmorgen ging es für uns, nach einer kurzen aber dafür trockenen Nacht, wieder zum Zeltplatz. Nach einem ausgiebigen Frühstück begann der Tag mit verschiedenen Gruppenspielen. So konnten wir beim Tauziehen, Brennball, Schere-Stein-Papier und anderen spannenden Spielen unseren Teamgeist unter Beweis stellen und viele Punkte sammeln. Nachdem Mittagessen machten wir uns auf in den Wald. Beim Indianerspiel, bei dem der Häuptling seine Indianer wieder einsammeln muss, hatten alle viel Spaß. Danach konnten endlich unsere Zelte aufgebaut werden. Dank, der vielen helfenden Hände und Unterstützung der Eltern standen die Zelte schnell. Den Abend ließen wir bei einem gemütlichen Lagerfeuer, mit Geschichten, Liedern und Spielen ausklingen.

Nach einer kalten Nacht, begann der nächste Morgen mit strahlendem Sonnenschein. Das perfekte Wetter um eine kleine Lagerolympiade zu veranstalten. Die verschiedenen und abwechslungsreiche Spiele sorgten für viel Freude und Bewegung den ganzen Tag. Am Abend gab es am Lagerfeuer eine Siegerehrung – bei der alle Gruppen einen Preis erhielten. Danach ging es für die jüngeren Teilnehmer zu einer Nachtwanderung. Voller Spannung sahen sie plötzlich, dass sich zwischen den Büschen was bewegt – das Eulengrubenweible. Es kam sogar so nahe, dass die Kinder ihr Fragen stellen konnten. Leider musste das Eulengrubenweible wieder weiter, da es noch einen langen Weg bis zu seiner Höhle vor sich hatte. Nach diesem aufregendem und faszinierendem Ereignis ging es wieder zum Lagerfeuer zurück. Die Nachtwanderung für die Älteren startete etwas später. Nach einer gruseligen und unheimlichen Wanderung, kamen alle wieder sicher zurück. Für manche werden die Begriffe Psychopath und Motorsäge noch lange in Erinnerung bleiben.

Am Sonntag packten wir gemeinsam alles zusammen und räumten das Lager auf. In einem Resümee blickten wir auf die tollen Erlebnisse der vergangenen Tage zurück. Zum Abschluss präsentierten wir den Eltern ein Lied, dass wir im Zeltlager kennen gelernt hatten. Zu diesem gelungenen Abschluss, kam auch noch der Eiswagen, zur Freude aller, vorbei. Ein großes Dankeschön, geht an alle die diese Tage so unvergesslich gemacht haben. Ohne eure Hilfe, eure Ideen und den Einsatz täglich und nur durch wenige Stunden Schlaf, wäre ein Zeltlager in diesem Umfang nicht möglich.